Veröffentlichung

Die Pandemie als Treiber der digitalen Transformation der Hochschulen?


Während der Coronapandemie wurden Lehre, Forschung und administrative Tätigkeiten fast vollständig in den virtuellen Raum verlegt. In Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) hat das IHF eine Befragung unter knapp 4.000 Professorinnen und Professoren sowie gut 2.000 Studierenden durchgeführt.  Deren Rückmeldungen zu den Herausforderungen der Digitalisierung in Forschung und Lehre und der Unterstützung durch die Hochschulen wurden in einem Abschlussbericht zusammengefasst und auf der Jahrestagung des bidt vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen: Den Hochschulen wird in weiten Teilen ein gutes Krisenmanagement bescheinigt.  Für einen strategischen Ausbau digitaler Lernformate sind die Voraussetzungen durch den „Digitalisierungsschub“ günstig.

Die Pandemie als Treiber der digitalen Transformation der Hochschulen?

IHF-Forschungskolloquium „Hochschulforschung im virtuellen Dialog“

Vortrag von Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans zum Thema "Wertebasierte Hochschulgovernance" 


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Hochschulforschung im Dialog" laden wir Sie herzlich ein zu dem Vortrag „Wertebasierte Hochschulgovernance“ von Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans, Leiterin des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover.

Die Governance deutscher Hochschulen war traditionell durch eine starke akademische Selbstorganisation mit hoher Autonomie der Professor*innen und eine starke staatliche Regulierung gekennzeichnet. Dies hat sich in den letzten zwei Dekaden deutlich verändert durch eine systematische Umsetzung des Modells von New Public Management. Bei der Beschreibung von Hochschulgovernance wird jedoch übersehen, dass Werte und Normen eine zunehmende gestaltende Bedeutung in der Hochschulpraxis erlangt haben. Differenzierte gesellschaftliche Erwartungen werden an Hochschulen herangetragen, die dazu führen, dass „wissenschaftsfremde“ Wertorientierungen und Normen Eingang in Bewertungsprozesse, die Gestaltung wissenschaftlicher Agenden und in die Art und Weise der Steuerungsprozesse von Hochschule und Wissenschaft finden. Beispiele hierfür sind die mit Gleichstellung, Diversity oder Nachhaltigkeit verbundenen Werte und die Erwartungen an deren Implementation in Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Das Forschungskolloquium des IHF findet in diesem Jahr virtuell statt.

Die Veranstaltung findet am 19.10.2021 zwischen 12:00 und 13:00 Uhr statt. Anmeldungen sind bis 18.10.2021 unter Kolloquium (at) ihf.bayern.de möglich.

IHF kompakt erschienen

Kongress für Hochschulinnovation: Kernelemente eines zukunftsfähigen Hochschulsystems

Das IHF kompakt "Kernelemente eines zukünftigen Hochschulsystems" bereitet die wichtigsten Ergebnisse des Kongresses für Hochschulinnovation am 14. Juni 2021 in strukturierter Form auf. Auf diesem Kongress diskutierten auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung hochrangige Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über die Frage, was Hochschulen und Wissenschaft in Deutschland benötigen, um innovative Beiträge zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung leisten zu können.

Stellenausschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (E13 TV-L)


Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sucht einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) (E13 TV-L, 75%) ab sofort oder später, zunächst befristet auf ein Jahr - eine Verlängerung auf insgesamt drei Jahre ist beabsichtigt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Austausch mit dem StMWK

Studie zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft


Im Auftrag des StMWK (PM 209 vom 17.09.2020) untersucht das IHF, inwiefern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen in Deutschland gleich behandelt werden. Erste Auswertungen der Befragungen DiHS.c, ProfQuest II und ResearchQuest zeigen, dass Ungleichbehandlung häufiger von Professorinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen als von ihren männlichen Kollegen wahrgenommen wird. Auch ist der Anteil an Wissenschaftlerinnen mit wenigen Räumen, Mitarbeiterstellen und/oder Sachmitteln höher als der Anteil an Wissenschaftlern. Als besonders wirksame Instrumente der Frauenförderung nehmen Wissenschaftlerinnen am häufigsten berufsbezogenes Mentoring und Coaching, Angebote zur Betreuung oder Pflege von Familienangehörigen, die Chancengleichheitsmaßnahmen der DFG in den jeweiligen Förderverfahren sowie Wiedereinstiegsstipendien wahr.
 

Veröffentlichung

"Innovationen in Forschung und Lehre. Was hemmt, was fördert Innovationen?"


So lautet der Titel des Beitrags von Esther Ostmeier und Professorin Isabell Welpe in Forschung & Lehre (9|21, Erscheinungsdatm 31.08.2021). Im Zentrum des Artikels stehen die Einschätzungen und Vorschläge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema Innovationen in Forschung, Lehre und Verwaltung. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von Professorinnen und Professoren sowie von Forschungsgruppenleiterinnen und -leitern in den Bereichen MINT und Wirtschaftswissenschaften an bayerischen Universitäten.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

In den Medien

Learning Analytics: Die erste echte Innovation in Schulen


Unter der Rubrik "Die Position" in dem Medium ZEIT ONLINE entwickeln Professorin Isabell Welpe und Esther Ostmeier Ideen, wie Learning Analytics in Schulen eingesetzt und innovativ genutzt werden kann.

Weitere Impulse und Publikationen zu der Frage, in welche Richtung die Schulbildung in Deutschland weiter gedacht werden sollte, finden Sie hier

Veröffentlichung

Evaluationsbericht zur BayWISS-Verbundpromotion

Mit dem Fachforum Verbundpromotion des Bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS) haben die bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) Absolventinnen und Absolventen von HAWs einen attraktiven und planbaren Weg zur Promotion eröffnet. Zu diesem Ergebnis kommt der nun vorliegende Evaluationsbericht des IHF basierend auf umfassenden Befragungen aller Beteiligten.

Auch über die Verbundpromotion hinaus ist BayWISS zu einer wichtigen Plattform für die Zusammenarbeit von Universitäten und HAWs in Bayern geworden. Um die Anzahl der Verbundpromotion von gegenwärtig nur rund ein Viertel der mit Beteiligung bayerischer HAWs durchgeführten kooperativen Promotionen weiter zu steigern und die Potentiale hochschulartenübergreifender Forschungskooperation zugunsten des Wissens- und Wirtschaftsstandorts Bayern zu erschließen, braucht es allerdings - neben einer stabilen, dauerhaften Finanzierung - noch mehr Zeit und einen noch konsequenteren Abbau von Hürden für die hochschulartenübergreifende Zusammenarbeit. Diese und andere Empfehlungen finden sich im letzten Kapitel des Evaluationsberichts.

Beiträge zur Hochschulforschung Ausgabe 3/2021 erschienen

Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 3/2021

Issue 3, 2021

Diese Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“ widmet sich in fünf Beiträgen zwei zentralen Aufgaben des Hochschulsystems: Drei Artikel betrachten verschiedene Aspekte wissenschaftlichen Forschens, wie Bedingungen für erfolgreiche wissenschaftliche Karrieren sowie Evaluationsmethoden für Forschung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Aspekte der Studierendenforschung, insbesondere die Stärkung von Resilienz und das studentische Leistungsverständnis.