Stellenausschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (E13 TV-L)


Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sucht einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) (E13 TV-L, 75%) ab sofort oder später, zunächst befristet auf ein Jahr - eine Verlängerung auf insgesamt drei Jahre ist beabsichtigt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Austausch mit dem StMWK

Studie zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft


Im Auftrag des StMWK (PM 209 vom 17.09.2020) untersucht das IHF, inwiefern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen in Deutschland gleich behandelt werden. Erste Auswertungen der Befragungen DiHS.c, ProfQuest II und ResearchQuest zeigen, dass Ungleichbehandlung häufiger von Professorinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen als von ihren männlichen Kollegen wahrgenommen wird. Auch ist der Anteil an Wissenschaftlerinnen mit wenigen Räumen, Mitarbeiterstellen und/oder Sachmitteln höher als der Anteil an Wissenschaftlern. Als besonders wirksame Instrumente der Frauenförderung nehmen Wissenschaftlerinnen am häufigsten berufsbezogenes Mentoring und Coaching, Angebote zur Betreuung oder Pflege von Familienangehörigen, die Chancengleichheitsmaßnahmen der DFG in den jeweiligen Förderverfahren sowie Wiedereinstiegsstipendien wahr.
 

Veröffentlichung

"Innovationen in Forschung und Lehre. Was hemmt, was fördert Innovationen?"


So lautet der Titel des Beitrags von Esther Ostmeier und Professorin Isabell Welpe in Forschung & Lehre (9|21, Erscheinungsdatm 31.08.2021). Im Zentrum des Artikels stehen die Einschätzungen und Vorschläge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema Innovationen in Forschung, Lehre und Verwaltung. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von Professorinnen und Professoren sowie von Forschungsgruppenleiterinnen und -leitern in den Bereichen MINT und Wirtschaftswissenschaften an bayerischen Universitäten.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

In den Medien

Learning Analytics: Die erste echte Innovation in Schulen


Unter der Rubrik "Die Position" in dem Medium ZEIT ONLINE entwickeln Professorin Isabell Welpe und Esther Ostmeier Ideen, wie Learning Analytics in Schulen eingesetzt und innovativ genutzt werden kann.

Weitere Impulse und Publikationen zu der Frage, in welche Richtung die Schulbildung in Deutschland weiter gedacht werden sollte, finden Sie hier

Veröffentlichung

Evaluationsbericht zur BayWISS-Verbundpromotion

Mit dem Fachforum Verbundpromotion des Bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS) haben die bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) Absolventinnen und Absolventen von HAWs einen attraktiven und planbaren Weg zur Promotion eröffnet. Zu diesem Ergebnis kommt der nun vorliegende Evaluationsbericht des IHF basierend auf umfassenden Befragungen aller Beteiligten.

Auch über die Verbundpromotion hinaus ist BayWISS zu einer wichtigen Plattform für die Zusammenarbeit von Universitäten und HAWs in Bayern geworden. Um die Anzahl der Verbundpromotion von gegenwärtig nur rund ein Viertel der mit Beteiligung bayerischer HAWs durchgeführten kooperativen Promotionen weiter zu steigern und die Potentiale hochschulartenübergreifender Forschungskooperation zugunsten des Wissens- und Wirtschaftsstandorts Bayern zu erschließen, braucht es allerdings - neben einer stabilen, dauerhaften Finanzierung - noch mehr Zeit und einen noch konsequenteren Abbau von Hürden für die hochschulartenübergreifende Zusammenarbeit. Diese und andere Empfehlungen finden sich im letzten Kapitel des Evaluationsberichts.

Beiträge zur Hochschulforschung Ausgabe 3/2021 erschienen

Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 3/2021

Heft 3, 2021

Diese Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“ widmet sich in fünf Beiträgen zwei zentralen Aufgaben des Hochschulsystems: Drei Artikel betrachten verschiedene Aspekte wissenschaftlichen Forschens, wie Bedingungen für erfolgreiche wissenschaftliche Karrieren sowie Evaluationsmethoden für Forschung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Aspekte der Studierendenforschung, insbesondere die Stärkung von Resilienz und das studentische Leistungsverständnis.

IHF kompakt erschienen

Internationale Studierende an deutschen Hochschulen während der Corona-Pandemie

Eine im Sommersemester 2020 durchgeführte Befragung bei internationalen Bachelor- und Masterstudierenden an deutschen Hochschulen zu den Folgen der Corona-Pandemie ergab, dass 44 % der Studierenden eine Verlängerung der ursprünglich geplanten Studiendauer aufgrund der Corona-Pandemie erwarten. 

Die aus dem Verbundprojekt „Studienerfolg und Studienabbruch bei Bildungsausländer*innen in Deutschland im Bachelor- und Masterstudium“ (SeSaBa) gewonnenen Ergebnisse liefern Einblicke in die besondere Studiensituation internationaler Studierender während des digitalen Semesters im Frühjahr 2020.

Die überwiegende Mehrheit der internationalen Studierenden bewertet die Qualität der digitalen Lehre als gut. Bei 27 % der befragten Studierenden zeigt sich jedoch eine hohe Unsicherheit gegenüber digitalen Prüfungsformaten. Nur etwa jede fünfte Studentin bzw. jeder fünfte Student konnte während des digitalen Semesters mit Kommilitoninnen und Kommilitonen in intensiven Kontakt treten. 
 

Schlaglichter der Hochschulforschung - die Podcast-Reihe des IHF

Folge 5: Wissenschaftlicher Nachwuchs in Deutschland


Damit gute Wissenschaft entsteht, arbeiten viele Menschen tagtäglich in der Forschung und stellen die Ergebnisse der Fachöffentlichkeit in Artikeln, Büchern oder auf Konferenzen zur Verfügung. Eine Karriere in der Wissenschaft ist gekennzeichnet von hohem Arbeitseinsatz, der Weg ist oft begleitet von Unsicherheiten in den Beschäftigungsverhältnissen. Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) erscheint daher einmal pro Legislaturperiode, um die neuesten Zahlen zur Promotions- und Post-Doc-Phase sowie den Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und beruflichen Perspektiven für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Deutschland zu liefern.

Zur Mediathek

ReSt@MINT: Resilienz und Studienerfolg in MINT-Fächern

Wie Hochschulen die akademische Resilienz ihrer Studierenden fördern können


In Zeiten von COVID-19 und Digitalsemestern benötigen Studierende Resilienz bzw. psychische Widerstandfähigkeit mehr denn je. Mit Blick auf den Studienerfolg und die Studierendengesundheit gibt es für Hochschulen mehrere Ansatzpunkte, über die sie ihre Studierenden darin unterstützen können, sich in Zeiten der Krise und Belastung resilient zu verhalten. Damit Hochschulen in dieser Hinsicht informierte Entscheidungen treffen können, haben wir die im Rahmen des ReSt@MINT-Projekts gewonnenen Erkenntnisse in wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Handlungsempfehlungen übersetzt. Die Handlungsempfehlungen zur Förderung der akademischen Resilienz finden Sie hier.