Beiträge zur Hochschulforschung erschienen

Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 1/2026

Heft 1, 2026

The English-language special issue of Beiträge zur Hochschulforschung examines the future prospects of higher education institutions in the context of sustainability, inclusion and global transformation processes. Produced in collaboration with guest editors Prof Eva Cendon (FernUniversität in Hagen), Prof Mpine Makoe (University of South Africa – UNISA) and Irina Haury (FernUniversität in Hagen), the issue is based on the UN's 2030 Agenda with its Sustainable Development Goals (SDGs) and the UNESCO initiative ‘Futures of Education’.

An introductory overview article opens up a global perspective on higher education development, highlights inclusion and sustainability, and discusses alternative, non-Eurocentric approaches. Other research articles deal with Open Science as a tool for the more rapid dissemination of knowledge in SDG-oriented research, sustainability engagement and sustainability-related activities at three German higher education institutions, the central role of the study entrance phase in distance higher education, and the connection between discrimination, social integration and mental health in creating equal and inclusive learning spaces.

Practical contributions from South Africa and Mauritius broaden the view on decolonial approaches and national strategies for the future. The issue is complemented by a viewpoint on sustainable human resource management, two book reviews on the future(s) of universities, and insights into the strategic future-oriented leadership of distance learning universities by Prof Puleng LenkaBula (Principal and Vice Chancellor of the University of South Africa) and Prof Ada Pellert, who was rector of the FernUniversität in Hagen until November 2024.

IHF kompakt erschienen

Bereit für die Arbeitswelt von morgen? KI in Studium und Beruf aus der Perspektive von Hochschulabsolventinnen und -absolventen

Wie gut sind Studierende auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Berufsleben vorbereitet, untersucht eine aktuelle Ausgabe von IHF kompakt von Moritz Beyer und Susanne Falk. Auf Basis der Bayerischen Absolventenstudie (BAS) zeigen die Autoren, dass der Einsatz von KI in akademischen Berufen stark an Bedeutung gewinnt: Rund die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2022/2023 plant, KI regelmäßig im Berufsalltag einzusetzen. Besonders hoch ist diese Nutzungsabsicht bei Absolventinnen und Absolventen aus MINT-Fächern, allen voran der Informatik. Gleichzeitig fällt die rückblickende Bewertung der hochschulischen Vorbereitung auf den KI-Einsatz bei einem der ersten Absolventenjahrgänge, die im Studium mit KI in Berührung kamen, mit insgesamt 14 Prozent (noch) vergleichsweise niedrig aus. Entsprechend groß ist der wahrgenommene Unterstützungsbedarf: Eine Mehrheit der Absolventinnen und Absolventen wünscht sich im Studium mehr Angebote zum grundlegenden Umgang mit KI, zu praxisnahen Anwendungen sowie zu rechtlichen und ethischen Fragen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gezielte Angebote im Studium zur Stärkung der Anwendung und des Umgangs mit KI notwendig sind, um die Hochschulausbildung an veränderte Kompetenzbedarfe anzupassen und damit die Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolventinnen und -absolventen nachhaltig zu sichern.

 

Link zur Publikation

Veröffentlichung

Generative KI in der Hochschulverwaltung: Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts GenAI der TUM School of Management

 

Ein Pilotprojekt an der TUM School of Management der Technischen Universität München (TUM) unter der Leitung von Barbara Tasch beschäftigt sich seit November 2023 mit der Frage, wie generative KI in der Studierendenberatung und für verschiedene administrative Aufgaben eingesetzt werden kann. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) wissenschaftlich begleitet.

Erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitstudie sind jetzt in der Deutschen Universitätszeitung Wissenschaft und Management (Ausgabe 4/2025) erschienen. Dr. Susanne Falk und Barbara Tasch, Managing Director der TUM School of Management, zeigen, dass der Einsatz generativer KI nicht nur die Qualität der Arbeitsleistung verbessert, sondern auch dazu beiträgt, die Arbeitsaufgaben effizienter zu erledigen. Konkret wird an zwei Beispielen - der Erstellung einer Curriculum Map und der Planung einer Veranstaltung - aufgezeigt, wie Mitarbeitende generative KI im School Office einsetzen.

Den Artikel finden Sie hier.

IHF kompakt erschienen

Generative KI als Lernrevolution: Wie Studierende ChatGPT & Co. flächendeckend für Studium und Prüfungsvorbereitung nutzen

Wie generative KI im Studium und insbesondere bei der Prüfungsvorbereitung eingesetzt wird, ist Thema einer neuen Ausgabe von IHF-Kompakt. Moritz Beyer und Susanne Falk zeigen auf Basis einer Studierendenbefragung an der TUM School of Management, dass generative KI, wie z.B. ChatGPT, von drei Viertel der Studierenden mehrmals wöchentlich oder täglich genutzt wird. Für drei Viertel der Studierenden ist generative KI eine hilfreiche Unterstützung im Studium. Auch der Nutzen von generativer KI für die Prüfungsvorbereitung wird als sehr hoch eingeschätzt. 84 Prozent der befragten Studierenden fühlen sich durch die Prüfungsvorbereitung mit einem „KI-Tutor“ besser auf die Prüfung vorbereitet. In Lehrveranstaltungen wird KI dagegen bislang selten eingesetzt.

Veröffentlichung

Hohe Annahme und dynamische Entwicklung der Tenure-Track-Professur in Deutschland


Der jüngst veröffentlichte Bundesbericht „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase“ (BuWiK) analysiert die Karrierewege, Beschäftigungsbedingungen und Perspektiven von Wissenschaftler*innen in Deutschland. Eine Begleitstudie des Deutschen Zentrums für
Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) ergänzt die Untersuchung mit Erkenntnissen zur neuen Karriereoption der Tenure-Track-Professur (TTP). Die Ergebnisse zeigen, dass die TTP von
Bundesländern, Hochschulen und jungen Wissenschaftler*innen positiv aufgenommen wird. Bereits über 40 Prozent der Juniorprofessuren in Deutschland – das sind gut 1300 Stellen – sind als TTP ausgestaltet und bieten nach erfolgreicher Bewährung eine dauerhafte Perspektive.

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

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