Schlaglichter der Hochschulforschung - die Podcast-Reihe des IHF

Folge 10: Clinician Scientists – Wie kommt der Fortschritt aus dem Labor zum Patienten?


Junge Ärztinnen und Ärzte in der Facharztausbildung haben einen anspruchsvollen Job, der die volle Leistungsfähigkeit einer Person beansprucht. Für die wissenschaftliche Forschung bleibt da meist keine Zeit. Dabei ist es unerlässlich, dass praktisch tätige Mediziner sich in die Forschung einbringen, damit Erkenntnisse der Wissenschaft auf reale Situationen mit Patienten anwendbar werden. Der medizinische Fortschritt ist also angewiesen auf Ärztinnen und Ärzte mit Erfahrungen in der Patientenversorgung und der grundlagenorientierten und klinischen Forschung. Denn: ohne die gezielte Förderung von Clinician Scientsts haben Patientinnen und Patienten in Zukunft zu wenig Nutzen von den Erfolgen und Erkenntnissen der Grundlagenforschung. Jene Ärztinnen und Ärzte, die die Translation wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Anwendung gestalten, werden „Clinician Scientists“ genannt. Wir sprechen in unserer zehnten Podcastfolge mit dem Clinician Scientist Dr. Steffen Tiedt sowie mit Dr. Maike Reimer vom IHF darüber, warum sich immer weniger junge Humanmediziner für diesen beruflichen Weg entscheiden und wie Bildungs- und Gesundheitssystem diesem Trend entgegenwirken können. 

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Stellenausschreibung

Beamtin/Beamter (3. Qualifikationsebene)


Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sucht zum 01.10.2022 eine Beamtin oder einen Beamten (m/w/d) der 3. Qualifikationsebene (Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen) als Nachfolge für den langjährigen Verwaltungsbeamten des Instituts.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Veröffentlichung

Porträt des IHF im "Handbuch Qualität in Studium und Lehre" erschienen


Seit fast 50 Jahren führt das IHF an internationalen Maßstäben orientierte Forschung durch, um die Hochschulpolitik und die Hochschulen durch seine Expertise zu unterstützen. Ein Beitrag im Handbuch "Qualität in Studium und Lehre" stellt das Institut in seinen breitgefächerten Aktivitäten an den Schnittstellen von Wissenschaft, Hochschulen und Politik vor und skizziert künftige Entwicklungsfelder.

Das Handbuch Qualität in Studium und Lehre finden Sie hier.

Beiträge zur Hochschulforschung Ausgabe 1/2022 erschienen

Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 1/2022

Heft 1, 2022

Diese Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“ nimmt unterschiedliche Themen der Hochschulforschung und -praxis in den Blick. Die Forschungsartikel der Ausgabe beschäftigen sich mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Hochschule (Promovierende, Promovierte und Fakultätsverantwortliche) und mit der Beeinflussbarkeit von Forschungsevaluationen. Die Praxisbeiträge geben Einblicke in die Gestaltung von adaptiven Online-Lehrevaluationen und fachspezifischen Online-Self-Assessments.

IHF-Forschungskolloquium „Hochschulforschung im virtuellen Dialog“

Themenschwerpunkt „Digitales Lehren und Lernen“


Das Forschungskolloquium widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Digitales Lehren und Lernen“. Fünf Referentinnen und Referenten stellen aktuelle Forschungsergebnisse zu unterschiedlichen Aspekten des digitalen Lehrens und Lernens vor.

Eine Übersicht der Vorträge finden Sie hier.

Veröffentlichung

Studieneingangsphase internationaler Studierender


Internationale Studierende an deutschen Hochschulen weisen eine hohe Heterogenität im Hinblick auf ihre vorherigen Bildungserfahrungen auf. Diese Studie untersucht, ob bestimmte vorherige Bildungserfahrungen und -abschlüsse sowie die Sprachkenntnisse internationaler Studierender mit der Einschätzung einhergehen, insgesamt besser auf studienspezifische Anforderungen vorbereitet zu sein. Die Ergebnisse zeigen, dass es zwischen Bachelorstudierenden mit unterschiedlichen Hochschulzugangsberechtigungen (erlangt an einem deutschen Studienkolleg vs. einer Schule im Ausland) keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Vorbereitung auf studienspezifische Anforderungen gibt. Bachelorstudierende mit Studienerfahrung (d. h. bereits absolvierte Hochschulsemester oder Hochschulabschluss im In- oder Ausland) oder mit hohen Sprachkenntnissen in Deutsch und Englisch fühlen sich besser auf die Studienanforderungen an einer deutschen Hochschule vorbereitet.

Der Artikel ist in der ZeHf - Zeitschrift für empirische Hochschulforschung erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

Veröffentlichung

Internationale Studierende in Deutschland: Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe von Forschung & Lehre 


Wie ergeht es internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen? Vor welchen Hürden stehen sie beim Start in das Studium? Welche Unterstützung erhalten sie? Diese und weitere Fragen zur Studiensituation und zum Studienerfolg internationaler Studierender stehen im Zentrum eines Artikels in der aktuellen Ausgabe von Forschung & Lehre. Susanne Falk, Jan Kercher, Jesús Pineda und Julia Zimmermann fassen die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Internationale Studierende in Deutschland zum Studienerfolg begleiten“ zusammen und entwickeln auf deren Basis Handlungsempfehlungen für die Praxis. Die Ergebnisse zeigen vielfältige Stellschrauben für Maßnahmen zur Verbesserung des Studienerfolgs internationaler Studierender in Deutschland auf. Dazu gehören Sprachkurse in der Studiengangs- und Landessprache, die Stärkung der sozialen Integration sowie gezielte Unterstützungsangebote beim Verfassen der Abschlussarbeit und beim Übergang in den Beruf. 

Den Artikel in der Ausgabe 02/2022 von Forschung & Lehre finden Sie hier.


Internationale Studierende sind eine immer größere und wichtigere Zielgruppe an deutschen Hochschulen. Im Vergleich zu deutschen Studierenden sind sie allerdings
mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Diese wurden in der Studie „Internationale Studierende in Deutschland zum Studienerfolg begleiten" nun detailliert untersucht.  Probleme bereiten internationalen Studierenden demnach die mangelnden Sprachkenntnisse in der Alltagskommunikation - insbesondere, wenn sie in einem englischsprachigen Studiengang immatrikuliert sind. Auch die zunehmende Erwerbstätigkeit im Studienverlauf zur Studienfinanzierung sowie die soziale Integration in die internationale und deutsche Peergroup stellen Herausforderungen dar. Während viele Hochschulen Unterstützungsmaßnahmen für internationale Studierende anbieten, werden diese nicht oft genug genutzt, da einige Studierende diese Maßnahmen zu Studienbeginn (noch) nicht kennen. Die Autorinnen und Autoren verweisen darauf, dass Studierende beim Übergang in den Arbeitsmarkt stärker unterstützt werden müssen, da viele Studierende auch nach dem Studienabschluss in Deutschland bleiben wollen.

Die Ergebnisse stammen aus dem BMBF- Projekt „Studienerfolg und Studienabbruch bei Bildungsausländern und -ausländerinnen in Deutschland im Bachelor- und Masterstudium“ (SeSaBa), das das IHF gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der FernUniversität in Hagen durchgeführt hat. Zwischen dem Wintersemester 2017/2018 und dem Sommersemester 2020 wurden über 4.500 internationale Bachelor- bzw. Masterstudierende von 125 Hochschulen insgesamt sechs Mal zu ihrer Studien- und Lebenssituation in Deutschland befragt. 

Die Pressemeldung des DAAD zum Erscheinen der Studie finden Sie hier.

Die Studie „Internationale Studierende in Deutschland zum Studienerfolg begleiten" finden Sie hier.

IHF kompakt erschienen

Kongress für Hochschulinnovation: Kernelemente eines zukunftsfähigen Hochschulsystems

Das IHF kompakt "Kernelemente eines zukünftigen Hochschulsystems" bereitet die wichtigsten Ergebnisse des Kongresses für Hochschulinnovation am 14. Juni 2021 in strukturierter Form auf. Auf diesem Kongress diskutierten auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung hochrangige Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über die Frage, was Hochschulen und Wissenschaft in Deutschland benötigen, um innovative Beiträge zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung leisten zu können.