IHF-Forschungskolloquium „Hochschulforschung im virtuellen Dialog“

Vortrag von von Prof. Dr. Richard Traunmüller und Dr. Matthias Revers 


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Hochschulforschung im Dialog" laden wir Sie herzlich ein zu dem Vortrag „Ist die Meinungsfreiheit an der Universität in Gefahr?“ von Prof. Dr. Richard Traunmüller (Universität Mannheim) und Dr. Matthias Revers (University of Leeds, Großbritannien).

Das Forschungskolloquium des IHF findet in diesem Jahr virtuell statt.

Die Veranstaltung findet am 9.3.2021 zwischen 10:00 und 11:00 Uhr statt. Anmeldungen sind bis 8.3.2021 unter Kolloquium (at) ihf.bayern.de möglich.

Veröffentlichung

Fachkulturen und wissenschaftliche Karrieren - Studie im Rahmen des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) 2021

Am 19.2.2021 wurde der „Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2021 – Statistische Daten und Forschungsbefunde zu Promovierenden und Promovierten in Deutschland“ (BuWiN) veröffentlicht. Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) hat eine Begleitstudie erstellt, in der quantitative und qualitative Daten zu wissenschaftlichen Karrieren in verschiedenen Fachkulturen kombiniert wurden.

Für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere braucht es in allen Disziplinen Begeisterung, Beharrlichkeit, viel harte Arbeit, einen gelassenen Umgang mit Unsicherheit und ein bisschen Glück. Dies zeigte in allen vier einbezogenen Fächern (Biologie, Geschichte, Betriebswirtschaftslehre und Elektro- und Informationstechnik.

Darüber hinaus bestehen wesentliche Unterschiede in den Forschungs- und Publikationsformen – etwa wie arbeitsteilig die Forschung organisiert ist und über welche Veröffentlichungsformate sich Reputation aufbauen lässt. Auch die Möglichkeiten auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt unterscheiden sich stark zwischen den Fächern. So entstehen ganz verschiedene Rahmenbedingungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einzelnen Fachrichtungen und damit auch unterschiedliche Herausforderungen für die Forschungs- und Nachwuchsförderung.

Weitere Informationen zum Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2021 finden Sie hier.

ReSt@MINT: Resilienz und Studienerfolg in MINT-Fächern

Wie Hochschulen die akademische Resilienz ihrer Studierenden fördern können


In Zeiten von COVID-19 und Digitalsemestern benötigen Studierende Resilienz bzw. psychische Widerstandfähigkeit mehr denn je. Mit Blick auf den Studienerfolg und die Studierendengesundheit gibt es für Hochschulen mehrere Ansatzpunkte, über die sie ihre Studierenden darin unterstützen können, sich in Zeiten der Krise und Belastung resilient zu verhalten. Damit Hochschulen in dieser Hinsicht informierte Entscheidungen treffen können, haben wir die im Rahmen des ReSt@MINT-Projekts gewonnenen Erkenntnisse in wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Handlungsempfehlungen übersetzt. Die Handlungsempfehlungen zur Förderung der akademischen Resilienz finden Sie hier.  

Themenheft "Wissenschaftliche Exzellenz und Chancengleichheit"

Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 4/2020

Heft 4, 2020

Zwei Reformstrategien mit scheinbar gegenläufigen Tendenzen bestimmen die hochschulpolitische Debatte um die Förderung von Wissenschaft: Die eine zielt auf die Förderung von Exzellenz, insbesondere der universitären Spitzenforschung, die andere richtet sich auf die Förderung der Chancengleichheit von Personen, die in ihrer wissenschaftlichen Karriere benachteiligt sind, beispielweise durch Geschlecht, soziale Herkunft oder Migrationshintergrund. Es scheint ein offenkundiges Spannungsfeld zwischen Exzellenz und Chancengleichheit zu bestehen, welches in der wissenschaftlichen Arbeit und Karriere erfahren wird. Die vorliegende Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“ ist diesem Spannungsfeld gewidmet.

 
Professorinnen und Professoren sind Hauptakteure der digitalen Transformation der Hochschulen. Der thematische Schwerpunkt der zweiten Befragungswelle war daher auf die Erfassung des Status Quo der digitalen Transformation der Hochschulen vor Ausbruch der Corona-Pandemie gerichtet. Insbesondere interessierte dabei die Frage, wie die Professorinnen und Professoren ihre Hochschulen in Bezug auf die digitale Transformation einschätzen, welche Rahmenbedingungen sie als Voraussetzung für einen erfolgreichen Wandel verankert sehen und inwiefern sie selbst diesen Prozess aktiv voran zu treiben bereit sind.

Ergebnisbericht der zweiten Professorenbefragung ProfQuest II

Schlaglichter der Hochschulforschung - die Podcast-Reihe des IHF

Folge 4: Bachelor und/oder Master: Historie, Herausforderungen, Chancen


Im Jahre 2002 wurde in Deutschland das zweistufige Studiensystem mit den Abschlüssen Bachelor und Master eingeführt. In unserem Gespräch mit Dr. Maike Reimer thematisieren wir die Geschichte der Studienreform, die  das Studium klarer strukturierte, aber von den Studierenden die zusätzliche Entscheidung für oder gegen ein  weiteres Studium nach dem Bachelor verlangt. Außerdem setzen wir uns in der vierten Folge unserer Podcastserie mit der Frage auseinander, ob sich ein Masterstudium in Bezug auf das Einkommen lohnt.

Zur Mediathek

Forschung

Digitalisierung an Hochschulen während Corona (DiHS.c)

Die Coronakrise führte zu Beginn des Jahres zu einem rasanten exogenen Digitalisierungsschub. In Kooperation mit dem bidt untersucht das IHF die Effekte und Auswirkungen dieser beschleunigten Digitalisierung an den Hochschulen unterschiedlicher Bundesländer.

Informationen zum Hintergrund des Projekts, dem Forschungsvorhaben sowie dem Kooperationspartner des IHF finden sie hier.

Veröffentlichung

Mehr Praxis ist Erfolgsfaktor des dualen Studiums – Ergebnisse einer Befragung aller dual Studierenden in Bayern


Die Zufriedenheit der Studentinnen und Studenten eines dualen Studiums in Bayern ist groß. 83,7 % der dual Studierenden an einer staatlichen Hochschule für angewandte Wissenschaften würden sich wieder für ein solches entscheiden. Das ist ein Ergebnis der Befragung aller dual Studierenden, die von hochschule dual, dem bayerischen Dachverband für duales Studieren und dem IHF in der zweiten Jahreshälfte 2019 durchgeführt wurde.

Der Ergebnis­bericht ermöglicht Einblicke in den Hochschul- und Unternehmens­alltag der Befragten: Die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis, das Informations­verhalten vor dem Studium, die Zufriedenheit mit der jeweiligen Studiensituation sowie die Finanzierung des Studiums sind einige Aspekte, die im Rahmen der Befragung in den Blick genommen wurden. Die ersten Ergebnisse liegen jetzt vor. Eine ausführliche Publikation wird zum Jahresende erscheinen.

Befragung der dual Studierenden in Bayern im Jahr 2019 - Tabellenband