Schlaglichter der Hochschulforschung - die Podcast-Reihe des IHF

Folge 5: Wissenschaftlicher Nachwuchs in Deutschland


Damit gute Wissenschaft entsteht, arbeiten viele Menschen tagtäglich in der Forschung und stellen die Ergebnisse der Fachöffentlichkeit in Artikeln, Büchern oder auf Konferenzen zur Verfügung. Eine Karriere in der Wissenschaft ist gekennzeichnet von hohem Arbeitseinsatz, der Weg ist oft begleitet von Unsicherheiten in den Beschäftigungsverhältnissen. Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) erscheint daher einmal pro Legislaturperiode, um die neuesten Zahlen zur Promotions- und Post-Doc-Phase sowie den Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und beruflichen Perspektiven für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Deutschland zu liefern.

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Veröffentlichung

Fachkulturen und wissenschaftliche Karrieren - Studie im Rahmen des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) 2021

Am 19.2.2021 wurde der „Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2021 – Statistische Daten und Forschungsbefunde zu Promovierenden und Promovierten in Deutschland“ (BuWiN) veröffentlicht. Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) hat eine Begleitstudie erstellt, in der quantitative und qualitative Daten zu wissenschaftlichen Karrieren in verschiedenen Fachkulturen kombiniert wurden.

Für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere braucht es in allen Disziplinen Begeisterung, Beharrlichkeit, viel harte Arbeit, einen gelassenen Umgang mit Unsicherheit und ein bisschen Glück. Dies zeigte in allen vier einbezogenen Fächern (Biologie, Geschichte, Betriebswirtschaftslehre und Elektro- und Informationstechnik.

Darüber hinaus bestehen wesentliche Unterschiede in den Forschungs- und Publikationsformen – etwa wie arbeitsteilig die Forschung organisiert ist und über welche Veröffentlichungsformate sich Reputation aufbauen lässt. Auch die Möglichkeiten auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt unterscheiden sich stark zwischen den Fächern. So entstehen ganz verschiedene Rahmenbedingungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einzelnen Fachrichtungen und damit auch unterschiedliche Herausforderungen für die Forschungs- und Nachwuchsförderung.

Weitere Informationen zum Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2021 finden Sie hier.

ReSt@MINT: Resilienz und Studienerfolg in MINT-Fächern

Wie Hochschulen die akademische Resilienz ihrer Studierenden fördern können


In Zeiten von COVID-19 und Digitalsemestern benötigen Studierende Resilienz bzw. psychische Widerstandfähigkeit mehr denn je. Mit Blick auf den Studienerfolg und die Studierendengesundheit gibt es für Hochschulen mehrere Ansatzpunkte, über die sie ihre Studierenden darin unterstützen können, sich in Zeiten der Krise und Belastung resilient zu verhalten. Damit Hochschulen in dieser Hinsicht informierte Entscheidungen treffen können, haben wir die im Rahmen des ReSt@MINT-Projekts gewonnenen Erkenntnisse in wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Handlungsempfehlungen übersetzt. Die Handlungsempfehlungen zur Förderung der akademischen Resilienz finden Sie hier.  

Themenheft "Wissenschaftliche Exzellenz und Chancengleichheit"

Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 4/2020

Heft 4, 2020

Zwei Reformstrategien mit scheinbar gegenläufigen Tendenzen bestimmen die hochschulpolitische Debatte um die Förderung von Wissenschaft: Die eine zielt auf die Förderung von Exzellenz, insbesondere der universitären Spitzenforschung, die andere richtet sich auf die Förderung der Chancengleichheit von Personen, die in ihrer wissenschaftlichen Karriere benachteiligt sind, beispielweise durch Geschlecht, soziale Herkunft oder Migrationshintergrund. Es scheint ein offenkundiges Spannungsfeld zwischen Exzellenz und Chancengleichheit zu bestehen, welches in der wissenschaftlichen Arbeit und Karriere erfahren wird. Die vorliegende Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“ ist diesem Spannungsfeld gewidmet.

 
Professorinnen und Professoren sind Hauptakteure der digitalen Transformation der Hochschulen. Der thematische Schwerpunkt der zweiten Befragungswelle war daher auf die Erfassung des Status Quo der digitalen Transformation der Hochschulen vor Ausbruch der Corona-Pandemie gerichtet. Insbesondere interessierte dabei die Frage, wie die Professorinnen und Professoren ihre Hochschulen in Bezug auf die digitale Transformation einschätzen, welche Rahmenbedingungen sie als Voraussetzung für einen erfolgreichen Wandel verankert sehen und inwiefern sie selbst diesen Prozess aktiv voran zu treiben bereit sind.

Ergebnisbericht der zweiten Professorenbefragung ProfQuest II