Themenheft "Wissenschaftliche Weiterbildung in Deutschland"

Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 4/2019

Heft 4, 2019

Im Zentrum der aktuellen Ausgabe stehen verschiedene Aspekte wissenschaftlicher Weiterbildung. Die einzelnen Artikel betrachten wissenschaftliche Studienangebote für Berufstätige aus verschiedenen Perspektiven wie Motivation, Karriereentwicklung, finanzieller Nutzung und Marketing.

Stellenausschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (E13 TV-L)


Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sucht ab sofort bis zum 30. Juni 2020 einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) (65%, TV-L E13). Im Rahmen der Tätigkeit soll das Forschungsprojekt Resilienz und Studienerfolg in MINT-Fächern (Rest@Mint) bei der Datenaufbereitung, Datenauswertung und Verschriftlichung der Ergebnisse sowie der Ausrichtung eines wissenschaftlichen Symposiums unterstützt werden. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Leadership und Organisation (ILO) der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) durchgeführt.

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Veröffentlichung

Informationen aus Absolventenstudien können Hochschulprofile schärfen


Absolventenstudien liefern über die rückblickende Bewertung von Studium und Lehre sowie den Berufseinstieg ihrer Absolventinnen und Absolventen wichtige Informationen für die Qualitätssicherung von Hochschulen. Wie in dem Beitrag von Susanne Falk, Manuela Gronostay und Isabell Welpe am Beispiel der Bayerischen Absolventenstudie (BAS) deutlich wird, können insbesondere Informationen zum beruflichen und regionalen Verbleib der Absolventinnen und Absolventen einen wichtigen Beitrag zur Profilbildung von Hochschulen leisten. 

Falk, S., Gronostay, M., & Welpe, I. (2019). Qualitätssicherung von Studium und Lehre und Profilbildung von Hochschulen durch Absolventenstudien. In: B. Ditzel, F. Reith, M. Seyfried, &  T. Scheytt (Hrg.), Forschungsperspektiven auf Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung an deutschen Hochschulen, S. 136-153. Deutschland: Rainer Hampp Verlag.

Call for Papers for a special issue of the „Journal of Higher Education Research“

Treating patients, doing research and teaching students. Challenges and opportunities for university medicine


University medicine holds a key position at the intersection of science and the health care system through its unique triple mandate of training physicians and other health professionals, delivering high-quality patient care, and performing innovative research. While the medical profession was and is one of the most attractive and respected ones, this field has witnessed profound and challenging developments in the past decades, mainly driven by technological, epidemiological, and demographical changes. Consequentially, medical educators face the challenge of preparing their students for tomorrow’s clinical and research work environments, which may be quite different from today’s.

The Journal of Higher Education Research wants to dedicate a special issue to medical education. The publishers invite contributions from researchers that address relevant aspects of medical education, medical research, and the medical profession from disciplinary or interdisciplinary viewpoints, in a national or international perspective.

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Artikel in der Zeitschrift Forschung und Lehre erschienen

Wie beurteilen Professorinnen und Professoren ihre Arbeitssituation an bayerischen Universitäten?


Im Oktober 2019 ist in der Zeitschrift „Forschung und Lehre“ ein Beitrag zum Thema „Was die Zufriedenheit von Professoren beeinflusst“ erschienen. In den meisten Fächergruppen sind rund zwei Drittel der Befragten mit ihrer Arbeitssituation im Allgemeinen zufrieden oder sehr zufrieden. Dabei spielt die Geschlechterzugehörigkeit keine große Rolle. Dennoch werden die Forschungs- und Lehrbedingungen von den Universitätsprofessorinnen und -professoren zum Teil recht kritisch beurteilt, sei es in Bezug auf die Möglichkeit zu forschen, die Gestaltung der Lehrsituation oder die Information und Kommunikation seitens der Universitätsleitung respektive -verwaltung.

Yvette E. Hofmann, Alexander Kanamüller (2019): ProfQuest-Umfrage: Was die Zufriedenheit von Professoren beeinflusst. In: Forschung und Lehre, 24, S. 912-914.

Stellenausschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (E13 TV-L)


Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sucht für die begleitende Evaluation eines durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Programms der Ludwig-Maximilians-Universität München einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) (E13 TV-L, 75%) zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet bis März 2022 (eine Verlängerung auf insgesamt drei Jahre ist beabsichtigt).

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Stellenausschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (E13 TV-L)


Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sucht einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) (E13 TV-L, 75%) zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet auf ein Jahr (eine Verlängerung auf insgesamt drei Jahre ist beabsichtigt).

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Zum Wintersemester 2018/2019 startete die zweite Befragungswelle der Professorenbefragung an staatlichen Hochschulen. Hierzu wurden die Professorinnen und Professoren gebeten Auskunft darüber zu geben, wie sie die derzeitigen Forschungs- und Lehrbedingungen an ihren Hochschulen wahrnehmen. Schwerpunktthema der diesjährigen Befragung war die Digitale Transformation der Hochschulen aus Sicht der Professorenschaft. Insbesondere war von Interesse zu erfassen, inwieweit sich der digitale Wandel im Arbeiten und Wirken an den Hochschulen bereits bemerkbar macht und welche Chancen und Risiken die Professorinnen und Professoren in diesem Wandel sehen.

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Forschungsprojekt

IHF evaluiert das Clinician Scientist Programm PRIME der LMU


PRIME steht für „Clinician Scientist PRogram In vascular MEdicine“ und ist ein DFG gefördertes, im April 2019 gestartetes Programm für promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Bereich vaskulärer Medizin der LMU. PRIME soll unter anderem die Rahmenbedingungen von Clinician Scientists verbessern (zum Beispiel durch gesicherte Zeit für Forschung neben der klinischen Arbeit) und die Motivation für eine akademische Karriere unterstützen. Als Projektpartner der LMU führt das IHF die begleitende Evaluation von PRIME durch. In diesem Rahmen möchte das IHF zudem wissenschaftliche Erkenntnisse zu Rahmenbedingungen und Karriereperspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses gewinnen.

Forschungsprojekt

Befragung dual Studierender in Bayern: Die Feldphase wurde abgeschlossen


In Kooperation mit hochschule dual führte das IHF dieses Jahr eine Befragung aller Personen durch, die an den 19 staatlichen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft ein duales Studium absolvieren. Insgesamt 1.900 Studierende nahmen teil und berichteten von ihrem Studium, ihren Praxisphasen und der Verzahnung dieser Bereiche. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Die so erhaltenen Daten können in Zukunft genutzt werden, um das duale Studium in Bayern weiterzuentwickeln und zu verbessern.

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Forschungsprojekt

IHF präsentiert im DZHW in Hannover und bei der Academy of Management in Boston (USA)


Gibt es einen Zusammenhang zwischen Berufserfahrungen und dem Ausmaß zu dem sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Arbeit sowohl effizient-routiniert als auch innovationsorientiert arbeiten? Zu dieser Frage hat Esther Ostmeier in Kooperation mit Dr. Maria Strobel (Hochschule Mainz) Daten des DZHW Promoviertenpanel 2014 ausgewertet. Erste Ergebnisse konnte Esther Ostmeier im Forschungskolloquium des DZHW im Juli und bei der Jahrestagung der Academy of Management im August dieses Jahres diskutieren. Aus einem Methodenworkshop bei der Academy of Management Konferenz konnte Esther Ostmeier zudem Feedback zu einem weiteren Paper-Projekt mitnehmen. In diesem geht es um die Frage, wie ein disziplinär breites und tiefes Studium mit dem innovativen Verhalten von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen im Beruf zusammenhängen.