Innovative digitale Lehr- und Lernkonzepte und Möglichkeiten für deren Umsetzung am Beispiel der Technischen Universität Nürnberg

 

Gegenstand

Zentral für das Gründungskonzept der Technischen Universität Nürnberg (UTN) ist die enge Verzahnung der Technik- und Naturwissenschaften mit den Geistes- und Sozialwissenschaften (Humanities), die interdisziplinär in Forschung und Lehre kooperieren (Bayerischer Landtag, Drucksache 18/11156 vom 10.11.2020). Weitere zentrale Bestandteile des Gründungskonzepts der UTN sind die Errichtung einer Graduate School, welche die in den Aktivitätsfeldern entstehende Lehre zentral verantworten wird, sowie die weitgehende Digitalisierung der Bachelor- und Masterstudiengänge u. a. auf Basis des Flipped Classroom-Ansatzes.

Das IHF hat vom Bayerischen Wissenschaftsministerium den Auftrag erhalten, den Aufbau eines zukunftsweisenden Lehr-/Lernkonzepts an der UTN konzeptionell und wissenschaftlich zu begleiten unter besonderer, aber nicht ausschließlicher Berücksichtigung digitaler Lehr- und Lernformate. Dieser Auftrag umfasst die Analyse bisheriger innovativer digitaler Lehr- und Lernkonzepte (im Hinblick auf Effizienz, Effektivität und Attraktivität) sowie eine Auswahl internationaler Best Practices von (technischen) Universitäten mit zukunftsweisenden Konzepten.


Forschungsfragen

  • Welche digitalen Lehr-/Lernformate (z. B. Collaborative Learning, Active Learning Strategies) sind geeignet, um Effektivität, Effizienz und Attraktivität interdisziplinärer Studiengänge mit natur- oder ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt zu steigern?

  • Wie ist eine Graduate School im Hinblick auf innovatives Lehren und Lernen konzeptionell und personell aufzustellen?

  • Welche technischen Voraussetzungen sind notwendig, um technologiegestütztes Lehren und Lernen innerhalb und zwischen Disziplinen optimal zu unterstützen (z. B. Learning Management Systeme)?


Bearbeiter

Dr. Susanne Falk, Prof. Dr. Yvette Hofmann, Dr. Johanna Witte