Verbleib internationaler Studierender in Deutschland

Gegenstand

Vor dem Hintergrund des Fachkräftebedarfs in MINT-Berufen sowie des demografischen Wandels stellen internationale Studierende (d. h. Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben) eine wichtige Ressource für den deutschen Arbeitsmarkt dar. Einer aktuellen Studie der OCED (2022) zufolge leben zehn Jahre nach der erstmaligen Vergabe eines Aufenthaltstitels zu Studienzwecken noch 38 Prozent der internationalen Studierenden aus Nicht-EU-Staaten in Deutschland. Damit fällt die Bleibequote von internationalen Studierenden in Deutschland ähnlich hoch aus wie in Kanada und gehört zu den höchsten unter den OECD-Ländern.


Forschungsfragen

Im Auftrag des Bayerischen Wissenschaftsministeriums soll der Frage nachgegangen werden, wie hoch der Anteil internationaler Studierender ist, die nach ihrem Studienabschluss in Bayern bleiben. Weiterhin soll untersucht werden, welche Determinanten den Verbleib in Bayern bzw. den Weggang in andere Bundesländer oder ins Ausland beeinflussen. Dabei soll insbesondere die Relevanz der Sprachkenntnisse für Bleibeentscheidungen in den Blick genommen werden. Welche Rolle spielen die Studiengangssprache (Deutsch oder Englisch) und das Niveau der Deutschkenntnisse für die Entscheidung, nach dem Studium in Deutschland zu bleiben?

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Bearbeiter

Dr. Susanne Falk, Theresa Thies