Digitalisierung an Hochschulen während Corona (DiHS.c)

 

Gegenstand

Die COVID-19-Pandemie führt seit dem Frühjahr 2020 nicht nur im privaten und beruflichen, sondern auch im akademischen Bereich zu drastischen Einschränkungen. Insbesondere die Kontaktsperren und Abstandsregeln haben massive Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Hochschullehre und –forschung derzeit durchgeführt werden.

Digitale Transformationsprozesse, die an vielen Hochschulen in den letzten Jahren bereits initiiert wurden, erfuhren eine unvorhergesehene und immense Beschleunigung. Lehre, Forschung und administrative Tätigkeiten wurden aufgrund der auferlegten Kontaktbeschränkungen fast vollständig in den virtuellen Raum verlegt. Allein in Bayern stellte diese kurzfristige Umstellung vom Präsenz- zum Digitalsemester rund 400.000 Studierende und 110.000 Beschäftigte vor riesige Herausforderungen.

In einer Kooperationsstudie mit dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) untersucht das IHF, wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Digitalisierung auf Lehre und Forschung an Hochschule eingeschätzt werden. Geplant ist dazu eine empirische Befragung von Hochschulprofessorinnen und –professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitenden sowie Hochschulabsolventinnen und -absolventen . Das Projekt ist am 1.September 2020 gestartet und wird bis Mai 2021 fortgeführt.
 

Forschungsfragen

Mithilfe des Projekts soll untersucht werden, wie die Pandemie die Digitalisierung an den Hochschulen vorangetrieben hat, welche Schwierigkeiten mit der Umsetzung eines Digitalsemesters verbunden waren und wie die Potentiale der Befragung zur langfristigen Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Durchführung von Lehre und Forschung im virtuellen Raum genutzt werden können.
 

Bearbeiter

Prof. Dr. Yvette Hofmann (Gesamtprojektleitung), Nathalie Salmen
Dr. Maike Reimer (BAS-Projektleitung), Franz Classe
 

Kooperationspartner

Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation ist ein Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Es trägt dazu bei, die Entwicklungen und Herausforderungen des digitalen Wandels zu verstehen und Zukunft im Dialog zu gestalten.