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Verbundprojekt ReSt@MINT - Resilienz und Studienerfolg in MINT-Fächern

Herausforderungen an Hochschulen in Zeiten steigender Innovationsnotwendigkeit.

Eine möglichst hohe Studienerfolgsquote bei gleichbleibend hohem akademischem Standard ist ein zentrales strategisches Ziel aller Hochschulen. Dies ist insbesondere in Anbetracht der gesellschaftlichen Verantwortung sowie der Fürsorgepflicht gegenüber den Studierenden geboten, aber auch, weil die leistungsorientierte Mittelvergabe Studienerfolgsquoten in Ansätzen berücksichtigt.  

Um die Fortschrittlichkeit und Innovationsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland für die Zukunft sicherzustellen, kommt der Akademikerausbildung insbesondere im Bereich der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (sog. MINT-Fächer) große Bedeutung zu. Mit seiner Förderlinie „Studienerfolg und Studienabbruch“ adressiert daher das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die überdurchschnittlich hohen Abbruchquoten in MINT-Fächern.

 
Ziel des Verbundprojektes „ReSt@MINT“

Im Rahmen des BMBF-Verbundprojekts „ReSt@MINT: Resilienz und Studienerfolg in MINT-Fächern“ haben sich das das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) und das Institut für Leadership und Organisation (ILO) der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Bedeutung von Resilienz (d.h. die psychische Widerstandsfähigkeit) für das erfolgreiche Absolvieren von MINT-Studiengängen zu beleuchten. Dieses Wissen ermöglicht es, die Bedingungen an Hochschulen so zu gestalten, dass Studierende auch unter vermeintlich ungünstigen Voraussetzungen zum erfolgreichen Studienabschluss befähigt werden können.

Projektlaufzeit:  März 2017 – Februar 2020


Presse

"Hilft Resilienz? Ralf Caspary im Gespräch mit Prof. Yvette Hofmann", SWR2 5. Mai 2017

"Überfordert vom permanenten Druck", Süddeutsche Zeitung Nr. 39/2017

"Die Rolle von Resilienz für den Studienerfolg in MINT-Fächern", LMU Munich School of Management Magazine 2017