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Auslandsmobilität von Bachelor- und Masterstudierenden


Gegenstand:


In der vorliegenden Studie sollen Auslandsaufenthalte von Bachelorstudierenden untersucht werden. Dabei soll der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Entscheidung, ins Ausland zu gehen, berücksichtigt werden.

Aktuelle

Bedeutung:

Ein zentrales Anliegen des Bologna-Prozesses ist die Förderung der Mobilität von Studierenden während des Studiums und in der Zeit danach. Auslandsaufenthalte führen für Studierende nicht nur zu einer Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse, sondern tragen auch zur Stärkung interkultureller Kompetenzen bei. Durch die Verkürzung der Studienzeit in Bachelor- im Vergleich zu Diplom- und Magisterstudiengängen sowie die damit verbundene höhere Arbeitsbelastung der Studierenden haben sich die Bedingungen für Auslandsaufenthalte im Studium verändert. Erste Untersuchungen des HIS-Instituts für Hochschulforschung (2011) belegen, dass Bachelorstudierende an Universitäten im Vergleich zu Diplom-studierenden weniger Auslandsaufenthalte wahrnehmen. Bei Absolventen von Fachhochschulen zeigen sich zwischen Bachelor- und Diplomstudierenden keine Unterschiede. Bei der geplanten Studie liegt der Schwerpunkt auf einem Auslandsstudium. Daneben sollen auch andere Formen des Auslandsaufenthaltes betrachtet werden wie Auslandspraktika und Sprachkurse.

Ziele:

Im Mittelpunkt der Studie steht die Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie hoch ist der Anteil von Bachelorstudierenden, die im und nach dem Studium ins Ausland gehen (Auslandsstudium, -praktika, Sprachkurse bzw. Erwerbstätigkeit)?
  • Zeigt sich zwischen Absolventen von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften ein unterschiedliches Verhalten bei der Auslandsmobilität?
  • Haben Bachelorstudierende trotz der Verkürzung der Studienzeit eine ähnliche Auslandsmobilität im Studium wie Diplomabsolventen?
  • Wirken Auslandssemester studienzeitverlängernd?
  • Von welchen Faktoren hängt es ab, ob Studierende in Bachelorstudiengängen ins Ausland gehen? Welche Rolle spielen bisherige Mobilitätserfahrungen, finanzielle Förderung und die soziale Herkunft der Studierenden?
  • Erhöhen Auslandsaufenthalte im Studium die Mobilität nach dem Studium (z. B. die Aufnahme eines Masterstudiums im Ausland)?


Aus den Ergebnissen können Handlungsempfehlungen entwickelt werden, welche  Gruppen mit speziellen Angeboten bei der Planung und Durchführung eines Auslandsaufenthalts unterstützt werden können (z. B. durch finanzielle Förderung, Informationsangebote etc.).

Bearbeiter:

Susanne Falk, Fabian Kratz