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Ausgabe 4/2014 der "Beiträge zur Hochschulforschung" erschienen

Durchlässigkeit zwischen Berufsbildung und Hochschule

Heft 4, 2014

Der Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung 2009 fordert die Hochschulen in Deutschland dazu auf, ihre Studienangebote stärker an Zielgruppen auszurichten, die aus der beruflichen Praxis kommend ein Studium aufnehmen, wie dies in vielen Ländern bereits üblich ist. Das ist mit einem weitreichenden Paradigmenwechsel in der Organisation von Studium und Lehre sowie des Lehrens und Lernens verbunden. Diese Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“ widmet sich daher Fragen der Gestaltung von Durchlässigkeit zwischen Schule und Hochschule sowie zwischen Berufsbildung und Hochschule.



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Durchlässigkeit zwischen Berufsbildung und Hochschule
Einzelne Artikel dieser Ausgabe:

Wolter, Andrä; Banscherus, Ulf; Kamm, Caroline; Otto, Alexander; Spexard, Anna: Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung als mehrstufiges Konzept: Bilanz und Perspektiven
Grendel, Tanja; Lübbe, Holger; Haußmann, Iris: Effekte der Dauer und der Qualität berufspraktischer Vorerfahrungen auf den Studienerfolg beruflich Qualifizierter
Arnold, Marlen; Wetzel, Kathrin; Dobmann, Bernd: Erwartungen an die Qualität berufsbegleitender Studiengänge aus Hochschul- und Unternehmensperspektive – eine vergleichende Untersuchung
Brändle, Tobias: Studienmotive und Lebensziele. Ein Vergleich der Intentionen nicht-traditioneller und traditioneller Studierender
Studie zur Hochschulforschung Ausgabe 86 erschienen

Die geschlechtsspezifische Studienfachwahl und ihre Folgen für die Karriereentwicklung

Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina
Heft 86, 2014

Frauen mit einem männerdominierten Studienfach aus den Ingenieurwissenschaften, der Physik oder der Chemie haben einen schlechteren Start ins Berufsleben als ihre männlichen Studienkollegen. Dies belegt eine soeben veröffentlichte Studie von Susanne Falk, Fabian Kratz und Christina Müller, der Daten des Bayerischen Absolventenpanels (BAP) zugrunde liegen. Die Nachteile dieser Frauen beim Karrierestart äußern sich in einer geringeren Wahrscheinlichkeit einen unbefristeten Vertrag zu erhalten sowie in einem deutlich geringeren Bruttolohn. Die Unterschiede verringern sich zwar im Verlauf der weiteren Karriereentwicklung, bleiben aber bestehen. Bessere Bedingungen beim Berufsstart haben dagegen nach den Erkenntnissen der Autoren des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung Frauen mit einen Stu-dienabschluss in frauendominierten Fächern wie den Sprachwissenschaften, der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Sozialpädagogik sowie in Fächern mit einem ausgeglichenen Anteil an Frauen und Männern wie den Wirtschaftswissenschaften.



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Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina: Die geschlechtsspezifische Studienfachwahl und ihre Folgen für die Karriereentwicklung

Professorenbefragung (ProfQuest)
Start einer landesweiten Zufriedenheitsstudie bayerischer Professorinnen und Professoren

Im Wintersemester 2014/2015 führt das IHF eine landesweite Professorenbefragung zur Erfassung der Forschungs- und Lehrbedingungen (ProfQuest) durch. Insgesamt werden rund 6.000 Professorinnen und Professoren gebeten, Auskunft über ihre aktuelle Arbeitssituation und ihre Zufriedenheit mit den derzeitigen Arbeitsbedingungen zu geben.

Weitere Informationen zur Befragung finden Sie hier!

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle gibt Nachfolgerin von Prof. Küpper  bekannt
Professor Isabell Welpe wird neue wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Hochschulforschung

Die Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Technischen Universität München (TUM) tritt heute die Nachfolge von Professor Hans-Ulrich Küpper an, der das Institut 20 Jahre lang geleitet hatte. Isabell Welpe wurde an der Universität Regensburg im Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement promoviert. 2007 habilitierte sie sich am Institut für Information, Organisation und Management der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Den Lehrstuhl für Strategie und Organisation an der TUM übernahm sie 2009. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Leadership und strategische Innovation, Arbeits- und Organisationskonzepte für die Zukunft, New Public Management sowie der Einfluss digitaler Technologien und sozialer Medien auf Organisationen. Aktuell forscht Professor Welpe beispielsweise darüber, wie sich unter dem Einfluss der Digitalisierung Arbeit, Führung und Organisationsmodelle verändern.