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Call for Papers der Zeitschrift „Beiträge zur Hochschulforschung“
Thema: Auswirkungen der wissenschaftlichen Weiterbildung

Die wissenschaftliche Weiterbildung ist ein gesetzlich verordneter  Organisationszweck von Hochschulen. Dennoch fristet sie im Vergleich zu den anderen hochschulischen Kernaufgaben immer noch ein Stiefkind-Dasein im Feld der Wissenschaft. Sie rangiert nach Forschung und grundständiger Lehre allenfalls auf dem dritten Rang in der wissenschaftlichen Prestige-Hierarchie. Diese relative Vernachlässigung im lebensweltlichen Hochschulalltag spiegelt sich auch in der Erforschung wissenschaftlicher Weiterbildung wider. Sämtliche Appelle verschiedenster Akteurs- bzw. Interessengruppen in- und außerhalb der Wissenschaft konnten bisher nichts an der Tatsache ändern, dass der wissenschaftlichen Weiterbildung Beachtung und Anerkennung fehlt. Seit 2011 jedoch ist mit dem Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ eine nationale Förderinitiative aktiv, mit welcher dieser Status quo substantiell und nachhaltig verändert werden soll.
Die „Beiträge zur Hochschulforschung“ setzen an diesen Feststellungen an und suchen daher für ein Themenheft nach empirisch basierten Forschungsartikeln, die die Auswirkungen von wissenschaftlicher Weiterbildung theorie- und methodengeleitet fundiert analysieren.

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Projektbericht

Gesellschaftliche Wirkung von Hochschulen im regionalen Kontext

Gronostay, Manuela; Lenz, Thorsten
2017

Die Wahrnehmung von gesellschaftlichen Aufgaben in der Region gehört zum Selbstverständnis der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Dies zeigt erstmalig eine neue Studie des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF), die auf Anregung von Hochschule Bayern e.V. entstanden ist. So gibt es eine bemerkenswerte Anzahl und ein breites Spektrum an gesellschaftlichen Aktivitäten, bei denen alle Gruppen von Hochschulangehörigen einbezogen werden. In der IHF-Fallstudie wurden die Hochschulstandorte Coburg, Neu-Ulm und Rosenheim mit Mühldorf am Inn untersucht.



Dateien:
Gronostay, Manuela; Lenz, Thorsten: Gesellschaftliche Wirkung von Hochschulen im regionalen Kontext

Ausgabe 1/2018 der „Beiträge zur Hochschulforschung“ erschienen

Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 1/2018

Heft 1, 2018

Die neue Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“ nimmt mehrere Themen der Hochschulforschung aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Neben Begabtenförderprogramme für Studierende geht es um den Einfluss von Alkoholkonsum unter Studierenden auf den Studienerfolg, die Entwicklung einer Typologie von nicht-traditionellen Studierenden und die externe Qualitätssicherung von Lehre und Studium auf der Basis von Quality Audits.



Dateien:
Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 1/2018
Einzelne Artikel dieser Ausgabe:

Möhringer, Jutta; Baumgartner, Raphaela: Begabtenförderprogramme für Studierende – Eine Bestandsaufnahme an deutschen Universitäten
Franke, Ray: Drinking, Smoking, Partying – And Still Graduate On Time? Eine Mehrebenenanalyse zum Einfluss von adversem Studierverhalten auf den Bachelorabschluss in den USA
Zawacki-Richter, Olaf; Müskens, Wolfgang; Garz, Detlef; Gierke, Willi B.: Profile von Studienbewerberinnen und -bewerbern ohne Abitur – Ergebnisse einer Latenten Klassenanalyse auf der Basis von Prüfungsakten von 1971 bis 2010
Overberg, Jasmin: Beratung statt Kontrolle – Externe Qualitätssicherung an finnischen Hochschulen und ihre Wahrnehmung aus der Perspektive des Hochschulpersonals
„IHF Kompakt“ erschienen

Angebote an Hochschulen zur Steigerung des Studienerfolgs: Ziele, Adressaten und Best Practice

Falk, Susanne; Tretter, Maximiliane; Vrdoljak, Tihomir
März 2018

Viele Hochschulen haben in den letzten Jahren innovative Konzepte entwickelt, um Studierende von Beginn an gezielt zu unterstützen und damit den Studienerfolg zu steigern. In diesem Beitrag werden Maßnahmen zur Beratung, Information sowie fachlichen und außerfachlichen Förderung von Studierenden am Beispiel eines Bundeslands systematisch erfasst und im Hinblick auf ihre Bedeutung für den Studienerfolg bewertet. Darüber hinaus werden viel versprechende Best Practice-Ansätze an deutschen Hochschulen vorgestellt. Abschließend werden Empfehlungen für Hochschulen formuliert, um Studieninteressierte und Studierende durch passgenaue Angebote bei der Studienfachwahl und ihrem Studium zu unterstützen.

Ein Interview mit der Projektleiterin der Studie, Dr. Susanne Falk, zum Thema "Trackings gegen Studienabbruch" finden Sie hier.



Dateien:
Falk, Susanne; Tretter, Maximiliane; Vrdoljak, Tihomir: Angebote an Hochschulen zur Steigerung des Studienerfolgs: Ziele, Adressaten und Best Practice

Projektbericht

Unterstützung qualifizierter Berufstätiger ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung an bayerischen Hochschulen

Gensch, Kristina
2017

Bisher gab es wenige Erkenntnisse über das Studium qualifizierter Berufstätiger ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung an den bayerischen Hochschulen. Die aktuellen Ergebnisse einer Befragung des IHF geben Aufschluss über die Studierenden, deren Studienformate sowie die Ausgestaltung von Maßnahmen vonseiten der Hochschulen vor Studienbeginn, zum Studieneintritt und während des Studiums.



Dateien:
Gensch, Kristina: Unterstützung qualifizierter Berufstätiger ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung an bayerischen Hochschulen

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Artikel im Journal for Labour Market Research erschienen
Hochschulabsolventinnen und -absolventen auf dem Arbeitsmarkt

In dem kürzlich veröffentlichten Beitrag geht Johannes Wieschke auf Basis von BAP-Daten den Fragen nach, wie häufig Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen den Arbeitgeber wechseln und welche Rolle das für ihre Einkommensentwicklung spielt. Zudem werden diese Fragestellungen im Hinblick auf Geschlechtsunterschiede untersucht.

Der Artikel ist im Open Access unter diesem Link abrufbar: Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates

Beitrag im Handbuch Qualität in Studium und Lehre erschienen
Absolventenstudien und Qualitätssicherung

In der Ausgabe 62 des Handbuchs Qualität in Studium und Lehre ist soeben ein Beitrag von Susanne Falk und Maike Reimer erschienen, in dem die verschiedenen Instrumente von bundes- und landesweiten Absolventenbefragungen vorgestellt und ihr Nutzen für die Qualitätssicherung von Studium und Lehre aufgezeigt werden.

Artikel in der aktuellen Ausgabe (15-2017) der „Career Service Papers“ erschienen
Proaktive Karrieregestaltung als zentrale Fähigkeit für die digitale Transformation: Wie können Career Services Studierende und Alumni dabei unterstützen?

Mit der Digitalisierung gehen derzeit starke Veränderungen in Organisationen, Arbeitsmärkten und Berufsbildern einher. Wie kann es Hochschulabsolventinnen und -absolventen in Zeiten hoher Innovationsgeschwindigkeit und beruflicher Unsicherheit gelingen, ihren Berufsweg eigenverantwortlich zu gestalten? Wie können Career Services Studierende und Alumni trotz unvorhersehbarer Entwicklungen in Hinblick auf ihre berufliche Zukunft beraten? Zu diesen Fragen stellen Esther Ostmeier, Maria Strobel und Prof. Isabell Welpe in der aktuellen Ausgabe der Career Service Papers (15-2017) dar, wie eine eigeninitiierte und zukunftsorientierte Karrieregestaltung in Zeiten digitaler Transformation und sich wandelnder Arbeitswelten aussehen kann. Anschließend benennen die Autorinnen Ansätze, wie Career Services die Möglichkeiten digitaler Technologien nutzen können, um Studierende und Alumni auf eine proaktive Karrieregestaltung vorzubereiten.


Ausgabe (15-2017) der „Career Service Papers“ (externer Link)

Gesamtbericht des Bayerischen Absolventenpanels (BAP) für den Jahrgang 2014 veröffentlicht
Übergänge zum Master, Einschätzung des Studiums und  Berufseinstieg

Wie bewerten Absolventen rückblickend die Lehre in ihrem Studium und die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt? Wer entscheidet sich warum für einen Master, wer geht mit dem Bachelor in den Beruf? Wie gestaltet sich der Übergang, und wo arbeiten die Absolventen? Welche Rolle spielen digitale Lehrangebote? Warum wird länger studiert als die Regelstudienzeit? Die Ergebnisse einer Befragung von über 17.000 Absolventen der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften geben einen fundierten Einblick.

Bayerisches Absolventenpanel: Bildungswege und Berufseinstiege bayerischer Absolventen des Jahrgangs 2014

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie unter folgendem Link: Zusammenfassung - Bildungswege und Berufseinstiege bayerischer Absolventen des Jahrgangs 2014

Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017
Statistische Daten und Forschungsbefunde zu Promovierenden und Promovierten in Deutschland

Der BuWiN 2017 informiert über die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen die Qualifizierung und die Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach dem Hochschulabschluss bis zur Promotion und in der anschließenden Phase weiterer Qualifizierung bis zum Übergang in eine dauerhafte Beschäftigung auf dem akademischen und nicht-akademischen Arbeitsmarkt. Das Schwerpunktkapitel analysiert das Thema Vereinbarkeit von Familie und akademischer Karriere.

Der Bericht wurde von einem unabhängigen wissenschaftlichen Konsortium erstellt, dem das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) angehört. Das Konsortium wurde durch einen wissenschaftlichen Beirat unter Vorsitz von Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer beraten.

Weitere Informationen finden Sie hier (externer Link).

Studie im Rahmen des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017
Entscheidungen und Übergänge zur Promotion

Im Rahmen des BuWiN 2017 hat das IHF in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) die Begleitstudie „Entscheidungen und Übergänge zur Promotion“ erstellt. Eine umfassende Literaturrecherche zu dem aktuellen Forschungsstand sowie eigene empirische Analysen mit den Absolventendaten des DZHW ergaben unter anderem:

  • Promotionsquoten unterscheiden sich stark zwischen den Fächern: Während in der Humanmedizin (63 Prozent) oder den Naturwissenschaften (40 Prozent) die Promotionsquoten traditionell hoch sind, beginnen in den Geistes- und Kulturwissenschaften nur 9 bzw. 13 Prozent eines Abschlussjahrgangs eine Promotion.
  • Frauen und Absolventen aus nichtakademischen Elternhäusern nehmen seltener eine Promotion auf. Absolventen mit Migrationshintergrund hingegen ebenso häufig wie Absolventen ohne.
  • Der Weg zur Promotion stellt auch das Ergebnis spezifischer und aktiv gestalteter Bildungsbiographien dar: Personen mit überdurchschnittlichen Leistungen in Schule und Hochschule suchen und finden bereits im Studium die Nähe zur Forschung, etwa über Tätigkeiten als studentische Hilfskraft, und bauen so relevante Kenntnisse und Netzwerke auf.