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Stellenausschreibung
Post-Doc-/Habilitationsstelle

Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sucht in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Strategie und Organisation der Technischen Universität München (Prof. Dr. Isabell M. Welpe) zum 1. Oktober 2015 befristet auf drei Jahre eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (E13 TV-L, 100%) mit der Gelegenheit zur Habilitation.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Symposium "Governance, Performance & Leadership of Research and Public Organizations"
15./16. Juli 2015, Bayerische Akademie der Wissenschaften

Das Management von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die Messung von Forschungsleistungen standen im Mittelpunkt eines Symposiums mit rund 270 Teilnehmern, welches das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung und die Nachwuchsgruppe „FAceS“ der Technischen Universität München in den Räumen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ausgerichtet haben. Über die Zukunftsthemen „Governance, Performance and Leadership of Research and Public Organizations” diskutierten Wissenschaftler, Politiker und Wissenschaftsmanager am 15. und 16. Juli.

Die Tagung verfolgte das Ziel, aktuelle, praktisch anwendbare und wissenschaftlich begründete Erkenntnisse zu Themen der Hochschulsteuerung, der Leistungsmessung und der Führung von Forschungs- und öffentlichen Organisationen zusammenzuführen sowie dieses Wissen für Politik und Wissenschaftsmanagement nutzbar zu machen.


Weitere Informationen und Bilder zur Tagung finden Sie hier.

„IHF Kompakt“ erschienen

Sicherheit oder Einkommen? Die Karriereentwicklung von Akademikerinnen in männerdominierten Studienfächern

Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina
März 2015

Für die Karrieren von Akademikerinnen und Akademikern spielt nicht nur die fachliche Ausrichtung des Studienfaches eine Rolle, sondern auch seine Geschlechterzusammensetzung. Das soeben erschienene IHF-Kompakt untersucht die Karriereentwicklung von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen am Beispiel des Einkommens und der Wahrscheinlichkeit, eine unbefristete Stelle zu erhalten. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Einkommensunterschiede in männerdominierten Studienfächern am größten sind. Frauen, die ein männerdominiertes Fach studiert haben, verdienen sowohl beim Berufseinstieg als auch nach fünf Jahren Berufserfahrung etwa zehn Prozent weniger als Männer.

Frauen gelingt es mit zunehmender Berufserfahrung in gleichem Maße wie Männern, eine unbefristete Tätigkeit zu erreichen. Akademikerinnen legen in der Phase der frühen beruflichen Orientierung mehr Wert auf eine unbefristete Stelle als auf die Maximierung des Einkommens.



Dateien:
Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina: Sicherheit oder Einkommen? Die Karriereentwicklung von Akademikerinnen in männerdominierten Studienfächern

Studie zur Hochschulforschung Ausgabe 86 erschienen

Die geschlechtsspezifische Studienfachwahl und ihre Folgen für die Karriereentwicklung

Band 86
Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina
2014

Frauen mit einem männerdominierten Studienfach aus den Ingenieurwissenschaften, der Physik oder der Chemie haben einen schlechteren Start ins Berufsleben als ihre männlichen Studienkollegen. Dies belegt eine soeben veröffentlichte Studie von Susanne Falk, Fabian Kratz und Christina Müller, der Daten des Bayerischen Absolventenpanels (BAP) zugrunde liegen. Die Nachteile dieser Frauen beim Karrierestart äußern sich in einer geringeren Wahrscheinlichkeit einen unbefristeten Vertrag zu erhalten sowie in einem deutlich geringeren Bruttolohn. Die Unterschiede verringern sich zwar im Verlauf der weiteren Karriereentwicklung, bleiben aber bestehen. Bessere Bedingungen beim Berufsstart haben dagegen nach den Erkenntnissen der Autoren des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung Frauen mit einen Stu-dienabschluss in frauendominierten Fächern wie den Sprachwissenschaften, der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Sozialpädagogik sowie in Fächern mit einem ausgeglichenen Anteil an Frauen und Männern wie den Wirtschaftswissenschaften.



Dateien:
Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina: Die geschlechtsspezifische Studienfachwahl und ihre Folgen für die Karriereentwicklung

Professorenbefragung (ProfQuest)
Start einer landesweiten Zufriedenheitsstudie bayerischer Professorinnen und Professoren

Im Wintersemester 2014/2015 führte das IHF eine landesweite Professorenbefragung zur Erfassung der Forschungs- und Lehrbedingungen (ProfQuest) durch. Insgesamt nahmen 2.199 Professorinnen und Professoren an der Umfrage teil (Rücklaufquote knapp 33 Prozent) und gaben Auskunft über ihre aktuelle Arbeitssituation sowie ihre Zufriedenheit mit den derzeitigen Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen zur Befragung finden Sie hier!