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Stellenausschreibung
Post-Doc-/Habilitationsstelle

Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sucht in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Strategie und Organisation der Technischen Universität München (Prof. Dr. Isabell M. Welpe) zum 1. Oktober 2015 befristet auf drei Jahre eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (E13 TV-L, 100%) mit der Gelegenheit zur Habilitation.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Professorenbefragung (ProfQuest)
Start einer landesweiten Zufriedenheitsstudie bayerischer Professorinnen und Professoren

Im Wintersemester 2014/2015 führte das IHF eine landesweite Professorenbefragung zur Erfassung der Forschungs- und Lehrbedingungen (ProfQuest) durch. Insgesamt nahmen 2.199 Professorinnen und Professoren an der Umfrage teil (Rücklaufquote knapp 33 Prozent) und gaben Auskunft über ihre aktuelle Arbeitssituation sowie ihre Zufriedenheit mit den derzeitigen Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen zur Befragung finden Sie hier!

Ausgabe 2/2015 der „Beiträge zur Hochschulforschung“ erschienen

Hochqualifizierte fördern wirtschaftliche Entwicklung von Regionen

Heft 2, 2015

Ländliche Regionen profitieren besonders stark von ihren Hochschulen. Das ist die zentrale Erkenntnis der Studie von Fabian Kratz und Thorsten Lenz, welche erstmals die regional-ökonomische Wirkung von Hochschulen in Bayern untersucht. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“ veröffentlicht. Die Autoren zeigen in ihrem Artikel auf, dass ländliche Regionen stärker als städtische Regionen von Hochqualifizierten profitieren. Allerdings verlassen Hochschulabsolventen ländliche Räume in hohem Maße. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse erweisen sich Hochschulen für angewandte Wissenschaften als ein wichtiger Standortfaktor: Absolventen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften bleiben ländlichen Regionen eher treu als Absolventen von Universitäten. Hochschulen für angewandte Wissenschaften dort anzusiedeln, ist demnach ein wichtiges Instrument zur Stärkung des ländlichen Raumes und zur Förderung des Wirtschaftswachstums.
Weitere Artikel widmen sich den Wegen von Bachelorabsolventen nach dem Studium



Dateien:
Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 2/2015
Einzelne Artikel dieser Ausgabe:

Kratz, Fabian; Lenz, Thorsten: Regional-ökonomische Effekte von Hochschulabsolventen
Keller, Andreas; Dobbins, Michael: Das Ringen um autonome und wettbewerbsfähige Hochschulen: Der Einfluss von Parteipolitik, fiskalpolitischem Problemdruck und historischen Vermächtnissen auf die Hochschulpolitik der Bundesländer
Schmid, Christian Johann; Wilkesmann, Uwe: Ansichtssache Managerialismus an deutschen Hochschulen – Ein empirisches Stimmungsbild und Erklärungen
Müller, Christina; Reimer, Maike: Einkommen von Bachelor- und Diplomabsolventen: Die Rolle von Fach und Arbeitsmarkt
Sarcletti, Andreas: Bachelor students’ transition to postgraduate studies. Do students with and without migration background have different plans?
„IHF Kompakt“ erschienen

Sicherheit oder Einkommen? Die Karriereentwicklung von Akademikerinnen in männerdominierten Studienfächern

Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina
März 2015

Für die Karrieren von Akademikerinnen und Akademikern spielt nicht nur die fachliche Ausrichtung des Studienfaches eine Rolle, sondern auch seine Geschlechterzusammensetzung. Das soeben erschienene IHF-Kompakt untersucht die Karriereentwicklung von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen am Beispiel des Einkommens und der Wahrscheinlichkeit, eine unbefristete Stelle zu erhalten. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Einkommensunterschiede in männerdominierten Studienfächern am größten sind. Frauen, die ein männerdominiertes Fach studiert haben, verdienen sowohl beim Berufseinstieg als auch nach fünf Jahren Berufserfahrung etwa zehn Prozent weniger als Männer.

Frauen gelingt es mit zunehmender Berufserfahrung in gleichem Maße wie Männern, eine unbefristete Tätigkeit zu erreichen. Akademikerinnen legen in der Phase der frühen beruflichen Orientierung mehr Wert auf eine unbefristete Stelle als auf die Maximierung des Einkommens.



Dateien:
Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina: Sicherheit oder Einkommen? Die Karriereentwicklung von Akademikerinnen in männerdominierten Studienfächern

Studie zur Hochschulforschung Ausgabe 86 erschienen

Die geschlechtsspezifische Studienfachwahl und ihre Folgen für die Karriereentwicklung

Band 86
Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina
2014

Frauen mit einem männerdominierten Studienfach aus den Ingenieurwissenschaften, der Physik oder der Chemie haben einen schlechteren Start ins Berufsleben als ihre männlichen Studienkollegen. Dies belegt eine soeben veröffentlichte Studie von Susanne Falk, Fabian Kratz und Christina Müller, der Daten des Bayerischen Absolventenpanels (BAP) zugrunde liegen. Die Nachteile dieser Frauen beim Karrierestart äußern sich in einer geringeren Wahrscheinlichkeit einen unbefristeten Vertrag zu erhalten sowie in einem deutlich geringeren Bruttolohn. Die Unterschiede verringern sich zwar im Verlauf der weiteren Karriereentwicklung, bleiben aber bestehen. Bessere Bedingungen beim Berufsstart haben dagegen nach den Erkenntnissen der Autoren des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung Frauen mit einen Stu-dienabschluss in frauendominierten Fächern wie den Sprachwissenschaften, der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Sozialpädagogik sowie in Fächern mit einem ausgeglichenen Anteil an Frauen und Männern wie den Wirtschaftswissenschaften.



Dateien:
Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina: Die geschlechtsspezifische Studienfachwahl und ihre Folgen für die Karriereentwicklung

Symposium "Governance, Performance & Leadership of Research and Public Organizations"
15./16. Juli 2015, Bayerische Akademie der Wissenschaften
Programm/Anmeldung


Das Symposium wird gemeinsam durch das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (Prof. Dr. Isabell Welpe, Dr. Lydia Hartwig) und die durch das BMBF geförderte Nachwuchsgruppe "FAceS" (http://www.faces.wi.tum.de/) (Dr. Jutta Wollersheim) veranstaltet.  

Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 15.06.2015 zu dem Symposium an.

Programm - Governance, Performance and Leadership of Public and Research Organizations

Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung finden Sie hier.