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Ausgabe 1/2015 der „Beiträge zur Hochschulforschung“ erschienen

Berufstätige Studierende benötigen flexible Studienformate

Heft 1, 2015

Berufstätige Studierende benötigen flexible Studienformate, die auf ihre zeitlichen Beschränkungen und beruflichen Vorerfahrungen Rücksicht nehmen, sowie spezifische didaktische Konzepte und Unterstützungsangebote. Dies belegen alle Artikel der soeben erschienenen Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung“. Vor dem Hintergrund der politisch gewollten Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte analysieren die Autoren berufsbegleitende Studienmöglichkeiten und befassen sich mit der Frage, wie diese gestaltet sein müssen, um den Wünschen berufstätiger Studierender gerecht zu werden.



Dateien:
Beiträge zur Hochschulforschung - Ausgabe 1/2015
Einzelne Artikel dieser Ausgabe:

Zawacki-Richter, Olaf; Prümmer, Christine von; Stöter, Joachim: Open Universities - Offener Zugang zur Hochschule in nationaler und internationaler Perspektive
Rahnfeld, Romy; Schiller, Jan: Der Zugang nicht-traditionell Studierender zur wissenschaftlichen Weiterbildung. Erfordernisse an die Didaktik in der Studiengangsentwicklung
Maschwitz, Annika; Brinkmann, Katrin: Das Teilzeitstudium – ein zeitgemäßes Studienmodell?
Wonneberger, Astrid; Weidtmann, Katja; Hoffmann, Kathrin; Draheim, Susanne: Die Öffnung von Hochschulen durch flexible Studienformate am Beispiel zweier neuer weiterbildender Masterstudiengänge
Studie zur Hochschulforschung Ausgabe 86 erschienen

Die geschlechtsspezifische Studienfachwahl und ihre Folgen für die Karriereentwicklung

Band 86
Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina
2014

Frauen mit einem männerdominierten Studienfach aus den Ingenieurwissenschaften, der Physik oder der Chemie haben einen schlechteren Start ins Berufsleben als ihre männlichen Studienkollegen. Dies belegt eine soeben veröffentlichte Studie von Susanne Falk, Fabian Kratz und Christina Müller, der Daten des Bayerischen Absolventenpanels (BAP) zugrunde liegen. Die Nachteile dieser Frauen beim Karrierestart äußern sich in einer geringeren Wahrscheinlichkeit einen unbefristeten Vertrag zu erhalten sowie in einem deutlich geringeren Bruttolohn. Die Unterschiede verringern sich zwar im Verlauf der weiteren Karriereentwicklung, bleiben aber bestehen. Bessere Bedingungen beim Berufsstart haben dagegen nach den Erkenntnissen der Autoren des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung Frauen mit einen Stu-dienabschluss in frauendominierten Fächern wie den Sprachwissenschaften, der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Sozialpädagogik sowie in Fächern mit einem ausgeglichenen Anteil an Frauen und Männern wie den Wirtschaftswissenschaften.



Dateien:
Falk, Susanne; Kratz, Fabian; Müller, Christina: Die geschlechtsspezifische Studienfachwahl und ihre Folgen für die Karriereentwicklung

Symposium "Governance, Performance & Leadership of Research and Public Organizations"
15./16. Juli 2015, Bayerische Akademie der Wissenschaften
Call for Papers


Das Symposium wird gemeinsam durch das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (Prof. Dr. Isabell Welpe, Dr. Lydia Hartwig) und die durch das BMBF geförderte Nachwuchsgruppe "FAceS" (http://www.faces.wi.tum.de/) (Dr. Jutta Wollersheim) veranstaltet.  

Frist für die Einreichung deutsch- oder englischsprachiger Beiträge (max. 500 Wörter zum Inhalt der geplanten Präsentation, unter Angabe des Oberthemas (Governance, Performance oder Leadership) ist der 17.2.2015.

CfP Governance, Performance and Leadership of Public and Research Organizations

Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Projekts "FAceS"

Professorenbefragung (ProfQuest)
Start einer landesweiten Zufriedenheitsstudie bayerischer Professorinnen und Professoren

Im Wintersemester 2014/2015 führt das IHF eine landesweite Professorenbefragung zur Erfassung der Forschungs- und Lehrbedingungen (ProfQuest) durch. Insgesamt werden rund 6.000 Professorinnen und Professoren gebeten, Auskunft über ihre aktuelle Arbeitssituation und ihre Zufriedenheit mit den derzeitigen Arbeitsbedingungen zu geben.

Weitere Informationen zur Befragung finden Sie hier!

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle gibt Nachfolgerin von Prof. Küpper  bekannt
Professor Isabell Welpe wird neue wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Hochschulforschung

Die Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Technischen Universität München (TUM) tritt heute die Nachfolge von Professor Hans-Ulrich Küpper an, der das Institut 20 Jahre lang geleitet hatte. Isabell Welpe wurde an der Universität Regensburg im Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement promoviert. 2007 habilitierte sie sich am Institut für Information, Organisation und Management der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Den Lehrstuhl für Strategie und Organisation an der TUM übernahm sie 2009. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Leadership und strategische Innovation, Arbeits- und Organisationskonzepte für die Zukunft, New Public Management sowie der Einfluss digitaler Technologien und sozialer Medien auf Organisationen. Aktuell forscht Professor Welpe beispielsweise darüber, wie sich unter dem Einfluss der Digitalisierung Arbeit, Führung und Organisationsmodelle verändern.